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ISTRIA |
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Das
ist Istrien - der Nabel Europeas, eine Truhe, in der alle Geheimnisse,
die Weisheit und das Sein des Alten Kontinents aufbewahrt sind.
Und der Schlüssel dazu ? Sie tragen ihn in sich, die Seelengüte
erkennt Istrien, Ihr Ursein ist hier versteckt. Tauchen Sie mit
Ihrem Herz in diesen Miniaturplaneten ein, Sie werden Schönheit
und Wahrheit über sich selbst entdecken. Istrien ist die
größte Halbinsel an der Adria, ein herzformiger roter
Boden, der alten Dame Europa nächstliegend, das bis unter
ihren Busen reichende Mittelmeerland. Das ist der wahre Süden
hier am wahre
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Süden hier am Abhang der Alpen, in Kroatien, wo Zivilisationen,
slavische, romanische und germanische Völker einander begegnen,wo
Kulturen, Bräche uns Ansichten miteinander verschmelzen.
Die Argonauten des antiken Mythos kamen hierher entlang des Flussen
Ister an der Suche nach dem Goldenen Viels.War dies nicht unser
Flüßhen Mirna, ist dies nicht der Name den unsere Halbinsel
erhielt? Oder hängt dieser Name mit den Ureinwohnern Istriens
zusammen? An der naheligende Bergen sieht man nach immer steinerne
Bauten, die siebentausend Jahre alten Heime des prähistorischen
Mensche. In den zahlreichen Städtchen - zweitausend Jahre
der Vergangenheit - können Sie wie an einer Schultafel ablesen,
mit den Augen aufnehmen, mit den Fingern fühlen: das altrömische
Amphitheater, Triumpfbögen Villen, byzantinische Basiliken
mit goldenen Mosaiken, mittelalterliche Türme und Festungen,
Kirchen, romanischeBauten, prächtige gotische und barocke
Paläste, österreich-ungarische Befestigangsanlagen...
Als ob die ganze europäische Geschichte auf diesem Raum sublimiert
wurde: Histrier, Römer, Byzanz, Ostgoten Langobarden, Franken,
Venedig, Napoleon, die Donaumonarchie... Ein jedes Jahrhundert,
ein jeder Eroberer hinterließ Spuren, zerstörte und
baute ein neues Denkmal, ein Symbol, eine Kultstätte einen
Festungsbau, eine Straße, hinterließ einen Stempel
ihrer Zeit. Und es gab viel Gutes, aber auch Heere und Seuchen,
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Güte und Begeisterung. Sie kamen nach Istrien, um zu herrschen
und sich zu erfreuen, sie kamen als Herrscher und Päpste,
aber auch Casanova war hier, um zu lieben, Philosophen, Heilige
und Einsiedler, die in der Ruhe des Diesseits die Geheimnisse
des Jenseits suchten.
Istrien erlangte in den Versen der römischen Dichter und
der Traubadore der Reinassance... Dante Alighieri beschrieb Istrien
in seiner "Göttischen Komödie", Jules Verne
führte seinen Helden Mathias Sandorf durch die Grotten und
unterdischen Karstflüsse Istriens, auch James Joyce schrieb
hier... Marcus Valerius Martial, der berühmteste römische
Epigrammatiker , preis seinen Geburtsort Coroba mit Worten wie:
"Cordoba, fruchtbarer als ölreiches Venafra und vollkommen
wie Öl in einer Amphore aus Istrien. |
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"Istrien ist der Oliven, Feigen Mandeln, Trauben. Dies ist
die Heimat zahlreicher kleiner Wunder. Istrien ist ein von der
Natur reich ausgestatteter Park.Auf diesem kleinen Raum finden
sich fruchtbare Täler, bis ans Meer reichende Weinzenfelder,
das Ucka-Gebirge, welche sich mehr als tausend Meter über
den Meeresspigel erhebt, kleine Bäche und Wasserfälle,
Steinbrüche, Sandhügel...
Der Weg kann Sie zu Kleinen Kirchen führen, die mit bunten
Fresken bemalt, mit hölzernen Heiligenstatuen und den Werken
einheimischer Meister aus dem Volke geschmückt sind. Die
Istrier vervhren Jesus von Nazareth wie zur Zeit der Urkirche,
denn sie stehen Gott und dem Glauben in diesen Kleinen Kirchen
näher als in pompösen Kathedralen. In diesen kleinen
Kirchen werden Sie noch eine Besonderheit dieser Gegend finden,
und zwar ein für Sie unbekanntes Alphabet,nicht das lateinische,
nicht das kyrillische, sondern das glagolitische. Jahrhundertelang
verwendete man diese alte kroatische Schrift, die nur an diesen
kleinen Teil der Welt gebunden ist. Im glagolitischen Alphabet
wurden Graffitis, Gebete, kirchliche Bücher, Tauf- und Sterberegister
sowie wichtige Dokumente geschrieben. Istrien hat seine eigene
Schrift! Ein weiterer Weg führt Sie bis zu einen bescheidenen
Gasthaus oder zu einem Weinkeller. Hier sieht man den Wein nach
von Gott gegeben an. In einer Schüssel oder auf einem Tonteller
werden die Genüsse der einfachen, ländlichen, aber exquisiten
Küche dargeboten. Und abermals ein Wunder - die Trüffel!
Weiße Trüffeln, ein Aphrodisiakum, ein unter der Erde
wachsender Pilz, der von speziell dressierten Hunden aufgespürt
wird. Der nächste Weg führt zu einem Dorffest, einem
Volks- oder Kirchenfest: am Hauptplatz tanzt man den traditionellen
Tanz, "Balun", begleitet von den uralten Instrumenten
"Roenice", "Mih" oder "Duplice"...
ein etwas herbes, zweistimmiges Lied. Die feurrote Sonne versinkt
im Meer. Die istrichen Nächte rufen nach Ihnen.. Nach Istrien
eilen Künstler, fasziniert von dieser Zauberin, die verführt,
die entzückt. Wer scließlich ihr Innerstes begreift,
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bleibt
ihr für immer treu. Und - zum Schluß - all die Worte
aus diesem Brevier wurden von einem vorzüglichen Herrn und
Senatour, Flavius Magnus Aurelius Cassiodorus, im weit zurückliegenden
Jahr 537 mit einem Satz kurz zusammengefaßt: "In Istrien
leben die Patrizier das Leben der Götter."
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